So ein Solarsystem ist geeignet für Anwender die nur selten mehr als 2-5 Tage unterwegs sind und dann einfach nur

  • ihr Handy laden 
  • oder  4-5 Stunden einen 12 Volt Ventilator, Radio, Kühlbox betreiben 
  • Laptop, Rasierer nachladen 

wollen und keine Angst haben möchten, die Starterbatterie des Autos versehentlich leer zu ziehen. Also, für den Betrieb nicht zwingend benötigter Verbraucher, auf die man im Notfall auch verzichten kann. Auch eignen sich solche System um z.B. bei längeren Standzeiten die Ladung der Starterbatterie im Winter zu erhalten. Auch kann so ein System in abgelegenen Berghütten montiert werden ohne das man sich besonders viel Sorgen machen muss, dass es geklaut wird. 

Hier kann man sich einfach die günstigsten Komponenten aus dem Internet zusammen suchen z.B.:

  1. ein oder zwei günstige Polykristalline Solarmodule parallel geschaltet z.B. 100 Watt HQST bei Amazon für 70 Euro  (über 300 positive Bewertungen)
  1. einen PWM Solarregler mit mindestens 20 Ampere und am besten gleich mit USB-Anschluss wie z.B. der reVolt Laderegler für 12/24 Volt Akkus – (30 positive Bewertungen)
  2. Eine (gebrauchte) 12 Volt LKW Batterie (oder billige 12 Volt Versorgerbatterie 80Ah – ca. 100€ – Achtung nur 40 Ah nutzbar ohne erhöhten Verschleiß) 
  3. 200 Watt Inverter für 220 Volt z.B. von Amision – (50 positive Bewertungen)
  4. mindestens 4mm2 Kabel (darunter Brandgefahr bzw. hohe Leistungsverluste)

Der Vorteil eines solchen Systems ist ganz klar der Preis und der geringe Schaden bei Diebstahl. Mit dem in Punkt 4 optionalen kleinen 220 Volt Inverter können z.B. Notebooks oder Rasierer nachgeladen werden. 
Die Nachteile sind lange Ladezeiten der Batterie, kurze Nutzungsdauer ohne Sonne durch geringe Kapazität der Batterie, hohes Gewicht der Batterie im Vergleich zur Kapazität. 220 Volt Geräte direkt zu betreiben wird nur in Ausnahmefällen gelingen, da die Batteriespannung in der Regel schnell zusammenbrechen wird.

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