Für das oben genannte (zugegeben sehr leistungshungrige) Beispiel wurden 2190 Wh täglicher Verbrauch berechnet.  (Ohne den alten Kühlschrank und ohne das E-Bike voll zu laden, würde weniger als die Hälfte verbraucht.) Der tägliche Verbrauch kann getrost auf 2200 WH aufgerundet werden, da es in der Regel immer Verlustleistungen im System gibt. 

Nun sollte überlegt werden wie viele Tage, ohne Nachladen, Strom vorhanden sein soll z.B. an einem Regentag, im Winter oder beim im Schatten parken. Nehmen wir für unser Beispiel zwei Tage an, würde ein 4400 WH Batteriesystem benötigt werden. (In der Praxis kann das Wetter aber auch mal länger schlecht sein.) Theoretisch würde man die größtmögliche Batterie einbauen, in der Praxis ist man jedoch vom Gewicht, Platz und Preis begrenzt.

Da klassische Blei-Säure oder AGM Verbraucherbatterien nicht mehr als 50% entladen werden sollten ohne Schaden zu nehmen würde man eine 8800 WH Batterie benötigen. 

So eine Batterie würde über 200 KG liegen. 

Zwei LiFePo4 Batterien mit 4400 WH nutzbarer Gesamtleistung würden knapp 60 Kg wiegen. In dem in der Tabelle oben berechneten Beispiel ist klar zu erkennen, das viel Leistung über mehrere Tage, viel Speicherkapazität benötigt. Ein Überdenken der Komfortansprüche und des daraus resultierenden Energiebedarfs ist also durchaus sinnvoll.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.