Bei einem 400 Watt Solarmodul wird durch die 12 Volt Spannung der Batterie dividiert und man erhält maximal 33,3 Ampere im System möglichen Ladestrom. Normale Blei-Säure-Batterien lassen in der Regel eine Ladung mit 35 Ampere zu. Schaltet man mehrere Batterien parallel verteilt sich der Ladestrom, so dass 3*35 Ampere = 105 Ampere und 1200 Watt Modulleistung möglich sind.

In der Praxis sollte man bei den Solarmodulen folgende Dinge beachten: 

  1. Die Leistung der Solarmodule ist in der Praxis fast immer geringer als vom Hersteller (unter Idealbedingungen Zellentemperatur = 25 °C. Bestrahlungsstärke = 1000 W/m² Sonnenlichtspektrum gemäß AM = 1,5.) angegeben. 


Die Gründe dafür sind u.a.: 

  1. nur selten senkrechte Sonneneinstrahlung
  2. niemals 25 °C Modul Zellentemperatur 
  3. leichte Verschmutzung der Module
  4. unregelmäßige Kristallstrukturen bei der Herstellung
  5. Mikrorisse in den Modulen
  6. Vergilbung der Kunststoffschicht des Moduls
  7. Widerstände bei der Verkabelung
  8. etc.

Bis auf ganze wenige Idealfälle (viel Sonne und Minustemperaturen) kann man von ca. 70% der angegebenen Leistung in der Praxis ausgehen. Dennoch ist es wichtig bei der Dimensionierung der Solarmodule von der maximalen Leistung bzw. Stromfluss auszugehen, da kurzzeitige Stromspitzen den Solarregler oder zu dünne Kabel beschädigen können. 

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