Im deutschsprachigen Raum sind LiFePo4 Akkus noch relativ unbekannt. Häufig werden diese mit Lithium-Ionen Akkus verwechselt, sind jedoch wesentlich ungefährlicher und haltbarer. Die größte Hürde bei LiFePo4 Akkus ist der hohe Einstiegspreis. 

Für einen guten 100Ah LiFePo4 Akku sind in der Regel mehr als 1000€ fällig und somit ca. das 7 Fache eines 100AH Blei Akkus. Eine LiFePo4 Batterie ist quasi eine Anschaffung fürs (Auto-) Leben. Die unterschiedlichen LiFePo4 Akkus unterscheiden sich vom Aussehen kaum, häufig sind auch die verbauten Zellen ähnlich, jedoch ist das interne BMS (Batterie-Management-System – um das viele Hersteller ein Geheimnis machen) der ausschlaggebende Faktor für Langlebigkeit und Leistung. 

Die Vorteile einer LiFePo4 Batterie sind:

  • fast 100% nutzbare Kapazität ohne Spannungseinbruch (regelmäßige 90% Entladung wird dennoch nicht empfohlen – da die Batterie schneller verschleißt)
  • ca. 3000 Zyklen – ca. 30 Jahre haltbar 
  • Geringes Gewicht
  • geringer Platzbedarf
  • in beliebiger Position einbaubar
  • kein Ausgasen
  • niedrige Betriebskosten über die lange Laufzeit
  • schnelleres Aufladen und mögliches Entladen (liefert mehr Energie)
  • keine Wartung

Nachteile:

  • hoher Anschaffungspreis
  • darf nicht unter 0 Grad geladen werden (Temperatursensor erforderlich)

Viele Beginner machen am Anfang den Fehler und verwenden eine günstige Starterbatterie. Diese funktionieren zwar eine Weile, sind jedoch nur dafür ausgelegt ca. 5% entladen zu werden, nur kurz viel Strom zum Starten des Fahrzeugs zu liefern und danach nur noch geladen und nicht verwendet zu werden. Egal für welchen Batterietyp sich entschieden wird, es sollte zumindest auf dem Papier eine Versorgerbatterie sein.

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