Insbesondere zur kühleren Jahreszeit ist Feuchtigkeit im Wohnwagen ein Problem. Noch nerviger ist es im Wohnmobil weil die Windschutzscheiben über Wochen von innen beschlagen, wenn man parkt und losfahren will.

Große Luftentfeuchter sind ähnlich wie Klimaanlagen sehr energieintensiv und lassen sich nur mit Landstrom sinnvoll betreiben. Vor allem wenn man bedenkt, dass es einige Stunden dauert bis ein elektrischer Luftentfeuchter wirklich sichtbar Wasser aus der Luft zieht.

Katzenspreu und andere Luftentfeuchter wo man ständig das Trocknungsmittel tauschen muss war keine Option. Nach ersten Fehlversuchen viel die Wahl auf kleine Luftentfeuchter für das Badezimmer mit einer Leistungsaufnahme zwischen 40 und 500 Watt.

Die 500 Watt Entfeuchter vielen schnell raus, da diese zu viel Strom verbrauchten. Übrig blieb ein kleiner 50 Watt Luftentfeuchter mit 1 Liter Auffangschale. Die kleinen Luftentfeuchter haben alle das Problem, dass Sie nur funktionieren wenn es über 10 Grad ist.

Um die Fahrzeugbatterie nicht zu sehr zu belasten wurde deshalb der Luftentfeuchter so umgebaut, dass er nur bei Wärme und Kondenzwasserbildung funktioniert. So wurde das interne 220 Volt Netzteil entfernt und das Gerät direkt an eine 150 Watt Solarplatte angeschlossen.

Dies hat den großen Vorteil, dass die Bordbatterie nicht belastet wird und der Entfeuchter nur läuft, wenn es warm wird und wirklich das Wasser aus der Luft kondensiert. Bei viel Sonneneinstrahlung läuft der Luftentfeuchter stärker, bei wenig langsamer bzw. gar nicht.

Die 150 Watt Solarplatte sind das absolute Minimum insbesondere im Winter, da realistisch nur ca. 20-60 Watt produziert werden. Mehr Watt würden de Effizienz im Winter steigern. Ob zu viel Leistung das Gerät schädigen würden kann ich nicht beurteilen.

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