Aus aktuellem Anlass.

Durch das Hochwasser in vielen Orten in Deutschland sind leider auch einige Powerstations betroffen die oft z.B. in Kleingärten betrieben werden.

Wir möchten dringend davon abraten diese Geräte zu retten und z.B. durch das Wasser (mit Rutschgefahr und Hindernissen) zu tragen. Es besteht akute Stromschlaggefahr auch wenn das Gerät aus ist!

Wenn eine Powerstation nass geworden ist, ist es wichtig, einige Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um Schaden zu minimieren und die Sicherheit zu gewährleisten.

isolierende Gummihandschuhe anziehen vor berühren des Gerätes.

  1. Strom abschalten: Trennen Sie die Powerstation sofort von der Stromquelle (Solarmodule oder Netzstrom), falls sie noch angeschlossen ist.
  2. Ausschalten: Schalten Sie die Powerstation aus, wenn sie noch eingeschaltet ist. Trennen von sämtlichen angeschlossenen Stromkabeln.
  3. Nicht benutzen: Verwenden Sie die Powerstation nicht weiter, solange sie noch feucht ist. Sollte die Powerstation Geräusche abgeben, zischen, dampfen, qualmen halten sie Abstand.
  4. Powerstation Feuersicher am Besten draußen lagern. Durch Oxidation, Fehlfunktionen des BMS kann es zu unerwarteten Fehlfunktionen, ggf. auch Feuer, Stromschlag kommen.
  5. Entsorgen. Sofern die Powerstation komplett nass geworden ist können auch langfristig durch Oxidation Schäden an der Elektronik, der Isolierung erfolgen. Durch den großen Batteriespeicher erachten wir es als gefährlich, diese Geräte zu nutzen. Im Besten Fall funktioniert das Gerät irgendwann einfach nicht mehr. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Feuer oder Fehlfunktionen relevanter Sicherheitseinrichtungen. Auch können angeschlossene Geräte wie USB, 12 Volt oder 220 Volt Schäden nehmen, da Frequenzen Spannungen ggf. nicht mehr genau geregelt werden können.

Es ist wichtig zu beachten, dass Wasser Schäden verursachen kann, die nicht sofort sichtbar sind. Selbst wenn die Powerstation nach dem Trocknen wieder funktioniert, kann es sein, dass sie später Probleme entwickelt oder heftige Schäden verursacht.

Dasselbe trifft natürlich sämtliche Powerbanks, ebike Akkus, E-Scooter etc. zu. Je größer der Akku desto mehr Energie ist gespeichert und je höher die Gefahr bei Fehlfunktionen. Besonders ein Li-Ion-Akku, aber auch ein LiFePo4 Akku ist potentiell immer gefährlich, nur ein (trockenes) einwandfrei funktionierendes BMS (Batterie-Management-System) kann den Akku sicher überwachen und bei Fehlfunktionen zuverlässig die Schutzabschaltung vornehmen!

Fragen beantworten wir gerne in den Kommentaren:

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