Seit wenigen Jahren gibt es kompakte in einem Gehäuse verbauten Solarsysteme die Solarregler, Akku, 220 Volt Inverter, 5 Volt USB und 12 Volt KFZ-Stecker beinhalten und somit bis auf das Solarmodul ein vollständiges Solarspeichersystem bilden. 

Dies ist quasi vergleichbar mit dem klassischen alten PC, welcher aus vielen Komponenten wie Laufwerk, Tastatur, Netzteil, Monitor bestand und dem heutigen Smartphone. 

Solargeneratoren sind quasi große Powerbanks mit integriertem Inverter für 220 Volt.

Die leistungsfähigeren Solargeneratoren wiegen ca. 25kg und bieten bis zu 2400 WH Kapazität, bei 2000 Watt Maximalleistung, was einem mittleren klassischen Solarsystem entspricht.

Geladen werden können die Solargeneratoren über Solarmodule mit bis zu 700 Watt, Netzteil und, oder Fahrzeugbatterie.

Ein Solargenerator bietet folgende Vorteile:

  • kompakte Bauform in robustem Gehäuse
  • geringes Gewicht
  • aufeinander abgestimmte Systemkomponenten
  • einfach transportierbar
  • Aufladbar an der Haussteckdose
  • teils erweiterbar mit zusätzlicher Batterie
  • überall aufstellbar, keine Montage
  • viele Anschlüsse USB, USB-C, 220 Volt, Zigarettenanzünder etc. 
  • keine Kabel zwischen den Komponenten

Nachteile von Solargeneratoren sind: 

  • Komponenten sind nicht austauschbar
  • nicht beliebig erweiterbar 
  • schwieriger zu reparieren 
  • nicht im Flugzeug transportierbar (zu großer Akku)

Es gibt Solargeneratoren in verschiedensten Qualitätsstufen. Die meisten unterscheiden sich in ihrer Kapazität und maximalen Inverterleistung. Einige Solargeneratoren beinhalten LiFePo4 Akkus während andere auf den etwas günstigeren Li-Ionen Akkus basieren. Für Anwender, die sich um Technik keine Gedanken machen wollen, keine Löcher bohren und Kabel verlegen wollen, ist der Solargenerator für autarke Systeme in Vans und kleinen Wohnmobilen ideal.

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