Da die Frage immer wieder auftaucht hier kurz unsere Erfahrung zu diesem Verschaltungsthema.
Wenn man teils im Schatten steht, dann die Module immer parallel anschließen.

Wenn sicher ist, das man immer volle Sonne auf den Modulen hat , dann in Reihe. Hohe Spannung hat weniger Leitungsverluste und die MPPT-Regler können effektivere Ladekurven bilden auch bei weniger Sonne und entsprechend geringerer Modulspannung.

Gerade bei den kleinen Wohnmobil-Modulen mit unter 20 Volt Arbeitsspannung macht Reihe oft mehr Sinn. Bei guter Sonne man kaum einen Unterschied feststellen können, bei trüben Wetter macht es vllt. 5-20% aus je nach Solarregler. (Kann aber unter seltenen Bedingungen auch sein, dass es mehr Energie verbraucht, wenn der Solarregler ständig versucht, wegen der vermeintlich hohen Eingangs-Spannung, zu regeln und immer wieder abbricht weil zu wenig Strom vorhanden und die Spannung zusammen bricht.)

Bei Reihenschaltung ist es wichtig zu prüfen welche maximale Solare Eingangsspanung der Solarregler verträgt. Die meisten billigen PWM-Regler können nur unter 30 Volt, die MPPT können meist mehr.
Achtung zu hohe Spannung und die meisten Regler rauchen direkt ab und sind defekt – dies ist dann leider (bzw. verständlicher Weise) kein Garantiefall. Insbesondere bei eiskalter starker Wintersonne kann es sein, dass die Modulspannung wesentlich höher ist als die angegebenen Nennspannungen, deswegen wollte der Solarregler ca. 10-20% mehr können als bei den Modulen angegeben.

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