Zum Thema Solarmodule beim Camping gibt ja zig Expertenmeinungen , hier noch mal eine Übersicht

Einführung

  1. Warum Solarmodule beim Camping?
  • Unabhängigkeit von Stromquellen
  • Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit
  • Komfort und Bequemlichkeit, Luxus
  • Lautlosigkeit
  • lange Lebensdauer aller vorhandener Batterien

Arten von Solarmodulen

  1. Flexible, Semiflexible Solarmodule
  • Die flexiblen Solarmodule taugen eigentlich nix. Sie sind aus (nicht dauerhaft UV-festem) Kunststoff und haben nur eine sehr begrenzte Lebensdauer. Auch die vermeintlichen Qualitätsführer, welche über 2 Jahre Garantie geben, halten kaum länger, sondern werden innerhalb der Garantie getauscht.
  • Durch die schlechtere Wärmeabfuhr bei hohen Temperaturen ist der Ertrag geringer als bei vergleichbaren starren Modulen, mit dem Alter weiter abnehmend.
  • Die Module werden geklebt und sich schlecht ablösbar
  • Die einzigen Vorteile der flexiblen Solarmodule sind der flache Aufbau, das geringe Gewicht was sie geeigneter macht für Autos die mit hohen Geschwindigkeiten bewegt werden.
  1. Monokristalline vs. polykristalline Solarmodule
  • Polykristalline Module sind oft günstiger bieten aber weniger Leistung pro Fläche insbesondere bei hohen Temperaturen.
  • Das es auf Autos immer nur kleine Dachflächen gibt machen hier nur Monokristalline Module Sinn.

Auswahl des richtigen Solarmoduls

  1. Leistungsbedarf berechnen
  • Zunächst berechnet man den Leistungsbedarf der einzelnen Geräte, überlegt bei welchen Wetterbedingungen gereist wird und wie lange ohne Sonne überbrückt werden muss
  1. Größe und Gewicht
  • In der Regel macht es Sinn das Dach mit Modulen voll zu machen um Batteriekapazität sparen zu können.
  • Insbesondere bei hohen Fahrzeugen sollte man jedoch auf das Gewicht achten und nicht übertreiben.

Installation und Verwendung

  1. Aufstellung und Ausrichtung
  • In der Regel werden Solarmodule beim Camper nicht ausgerichtet sondern, flach montiert um über den ganzen Tag Leistung zu bringen.
  • Bastler bauen sich Aufstellvorrichtungen um auch außerhalb des Sommers oder im Norden effizient laden zu können.
  • Eine leicht Schräge Ausrichtung ist Vorteilhaft damit der Schmutz besser abläuft, jedoch sind vor allem Windkräfte zu beachten.
  1. Verkabelung und Anschluss
  • Die Kabel sollten immer möglichst kurz gehalten werden und vor allem ausreichend dick sein. Zu dünne Kabel führen zu Leistungsverlust oder auch Feuer.
  • Solarmodule dürfen nie direkt an die Batterie angeschlossen werden, sondern müssen via Solarregler verbunden werden. MPPT ist der Standard, günstige PWM Regler sind weniger effizient.

Wartung und Pflege

  1. Regelmäßige Reinigung und Inspektion
  • Die Solarmodule werden normal mit dem Regen mit Regenwasser gereinigt.
  • Kratzen sollte vermieden werden.

Praktische Tipps und Tricks

  1. Maximierung der Energieausbeute
  • Viele Camper parken gerne im Schatte um Energie für Klima oder Kühlbox zu sparen, hier machen dann mobile Solarkoffer oder unser Solar-Camping-Tisch Sinn. Aber auch hier taugen die flexiblen leichten Stoffkoffer langfristig nicht viel, weil sie schnell verschleißen und Leistung abbauen. Unser 400 Watt Solarkoffer bietet jedoch den Vorteil, dass er bei geringem Gewicht von knapp über 10kg leicht verstaut und mit bis zu 350 Watt temporär laden kann.
  • Generell sollte man sich heute überlegen ob man überhaupt noch ein Solarsystem verbauen, verkabeln möchte oder nicht gleich eine kompakte Powerstation mit entsprechendem Zubehör nutzt. Nur bei großen Wohnmobilen machen permanent installierte Solaranlagen noch Sinn – der Kosten-Nutzen unterscheidet sich kaum noch.

Fazit

  1. Solar funktioniert und macht für die meisten den Landstrom überflüssig
    • richtig berechnet und dimensioniert muss man sich um Strom unterwegs keine Sorgen mehr machen.
    • Schattenparker benötigen mobile Module und nur ein kleines Modul auf dem Dach um den Standby Strom z.B. in der Winterpause zu überbrücken.

Fragen zum Thema Campingsolar beantworten wir gerne in den Kommentaren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Vertrag widerrufen